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v. l. n. r. Ing. Ernst Pauschenwein, Vizebürgermeisterin Ulrike Kitzinger, Karl Weiß/Ökowind, Katharina Gritzner/Moderatorin, Landtagspräsident Christian Illedits, LAbg. Mag.a Astrid Eisenkopf, Bürgermeister Josef Kutrovatz, Julian Weiß/Ökowind, Stefan Moidl/IG Windkraft

Anlässlich der Eröffnung des neuen Windparks in Sigleß lud die Betreiberfirma Windkraft Ost GmbH die Einwohner der umliegenden Gemeinden zum gemeinsamen Feiern in den Windpark. Zahlreiche Besucher und Ehrengäste folgten der Einladung und genossen das interessante und unterhaltsame Rahmenprogramm.

Im Windpark Sigleß-Pöttelsdorf produzieren die beiden neuen Anlagen des Typs ENERCON E-92 und ENERCON E-82 mit einer Nennleistung von jeweils 2,35 MW sauberen Strom für ca. 2.500 Haushalte. Dadurch werden jährlich ca. 2.700 t CO2 eingespart.

Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf betonte im Rahmen des Festakts den enormen Beitrag des Burgenlands zur Energiegewinnung aus nachhaltigen Quellen. Landtagspräsident Christian Illedits wiederum wies auf die wirtschaftliche Bedeutung der Windkraft hin: „Seit der Errichtung der ersten burgenländischen Windkraftanlagen in Zurndorf im Jahr 1997, wurde intensiv in die Technologie investiert. Heute ist das Burgenland zur Modellregion für Erneuerbare Energien in Europa geworden. Die Windenergie hat sich in den letzten 15 Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Über 400 Anlagen erbringen eine Gesamtleistung von über 990 MW und bieten Raum für Forschung und Innovation. Rund 1.200 Arbeitsplätze und eine überbetriebliche Lehrwerkstätte für die Fachkräfte von morgen sind im Burgenland durch den Ausbau in der Windenergie entstanden.“

Bürgermeister Josef Kutrovatz zeigte sich sehr stolz auf seine Gemeinde. Durch die aktuelle Erweiterung des Windparks Sigleß-Pöttelsdorf verfügt die Region nun über insgesamt 10 Windkraftanlagen. Damit kann ein Vielfaches des eigenen Stromverbrauchs produziert werden.

Der Geschäftsführer der IG Windkraft, Stefan Moidl, richtete einen Blick in die Zukunft der Windkraft und wies auf die dringend notwendigen Änderungen hin: „Das Klimaschutzabkommen von Paris hat das längst überfällige Startsignal für die lang erwartete Energiewende gegeben und die Regierung hat mit der Zielsetzung 100% Ökostrom bis 2030 in Österreich eine klare Richtung vorgegeben. Nun sind Taten und eine rasche Reform des Ökostromgesetzes gefordert!“

Nach dem Festakt feierten die Gäste noch ausgelassen und genossen das Rahmenprogramm. Beim Kinderprogramm „Wilder Wind“ wurden auch schon die kleinsten Gäste über die Vorteile einer sauberen Stromproduktion informiert. Familie Schandl vom Heurigenrestaurant Stegschandl sorgte für die kulinarischen Genüsse. Ein entspannter Tag im Zeichen des Windes.

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